Veröffentlicht am 18 Januar 2016, 09:58

Radiosendung über deutsches Schulwesen in der Volksrepublik

Die Geschichte des deutschen Schulwesens im kommunistischen Polen, inspirierte vor zwei Jahren den Verband der deutschen Gesellschaften dazu, eine Konferenz auf dem St. Annaberg diesem Thema zu widmen. Jetzt entstand darüber eine preisgekrönte Radiosendung.

Die Sendung wurde von einer Journalistin des Radio Köslin – Grazyna Preder auf genommen. Auf das Thema wurde sie aufmerksam, als sie eine alte Infotafel fand, die früher die Schule gekennzeichnet hat. Im Rahmen ihrer Recherche fand sie die ehemaligen Schüler dieser Schule, die anders als die Kinder in Oberschlesien, noch bis 1958 die Möglichkeit hatten, eine deutsche Schule zu besuchen und das trotzt des kommunistischen Regimes in Polen.

Die Schüler der deutschen Schulen im Norden Polens sind heute die Chefs der deutschen Vereine in dieser Region.

In der Sendung kann man u. A. folgende Persönlichkeiten hören:  Benedykt Reszka (Gdingen), Peter Jeske (Köslin) und Detlef Rach (Stolp).

Der Beitrag „Nach dem Krieg in einer deutschen Schule“ wurde im Rahmen des Wettbewerbs „Die Grenzregion“ des Radio Allenstein ausgezeichnet. Die Sendung können sie hier abhören.

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