Veröffentlicht am 07 März 2016, 08:59

Kindergarten in Raschau mit neuem Leben

Der Kindergarten in Raschau, dar vom Schulträger Verein der deutschen Minderheit Pro Libers Silesiae betreut wird, wurde gründlich renoviert. Nun werden die Kinder sich in besseren Bedingungen das Wissen aneignen können. All das, dank den Mitteln des polnischen Innenministeriums.

Der Kindergraten war  früher Eigentum der Gemeinde Tarnau, der Schulträgerverein hat das Gebäude übernommen und es an die spezifischen Bedürfnisse der Montessori Methode angepasst.

Die Leiterin des Vereins Dr. Małgorzata Wysdak hat sich speziell beim Abgeordneten der deutschen Minderheit Ryszard Galla für seinen Einsatz im polnischen Innenministerium, wenn es um Zustimmung der Mittel geht, bedankt. Dank gebührt auch dem Renovierungsteam, das die Arbeiten in Rekordzeit bewältigt hat.

Der Verein Pro Liberis betreut außer Raschau auch zwei andere Schulen und zwar in Goslawitz und Oppeln-Malino. Außer der Montessori-Methode wird auch Zweisprachigkeit in den Einrichtungen angewandt. Das alles trägt dazu bei, dass die Schüler sehr gute Ergebnisse haben.

Die Mittel für Renovierungen stellt das polnische Innenministerium erst seit Kurzem zur Verfügung. Saniert können Schulgebäude werden, die zur Stärkung der Identität nationaler Minderheiten beitragen.

Kommentare

  • Schirmer Hinzugefügt: Samstag, 07. Mai 2016 13:28

    Eine Interssante Nachricht. Frage: wieviele Kinder sind dort und wieviele der Kinder nehmen am Deutschunterricht teil? gibt es noch Bürger mit deutschen Wurzeln? Gruss aus dem Harz volker Schirmer

Unsere Organisationen