Veröffentlicht am 21 April 2016, 13:42

In Sensburg will man den alten Friedhof retten

Die deutschen Friedhöfe in Polen haben es nicht leicht. Oft passiert es, dass es niemanden mehr gibt, der sich um sie kümmern würde, deswegen droht ihnen die Zerstörung. Bezüglich eines solchen Friedhofes haben sich letztens Mitglieder des Ernst Wiechert Vereins eingesetzt.

Heruntergekommene deutsche Friedhöfe sind in Polen sind kein Einzelfall. Solche Problem haben vor allem die evangelischen Friedhöfe, weil ein großer Teil der evangelischen Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg vertrieben wurde.

Ein solcher Friedhof befindet sich in Zobten am Bober in Niederschlesien, wo der Bürgermeister praktisch den Friedhof dem Erdboden gleichgemacht hat.

Um dem Friedhof in Sensburg ein solches Schicksal zu ersparen, haben sich gemeinsam in die Angelegenheit Zofia Wojciechowska und Sławomir Stefaniak aus dem dortigen Ernst Weichert Verein eingesetzt.

Beide haben ein Schreiben an die Bürgermeisterin von Sensburg gerichtet, in dem sie den Zustand des Friedhofes angesprochen haben. Nicht nur, dass die Zeit dem Friedhof zugesetzt hat, sondern man hat ihn nicht richtig beim Entfernen der dortigen Bäume gesäubert.

Wojciechowska hat die Bürgermeisterin auch darauf aufmerksam gemacht, dass auf dem Friedhof auch oft auch Saufgelange organisiert werden. Sie appellierte, dass man das Gelände entsprechend beschützt.

Nach dem Schrieben hat die Bürgermeisterin von Sensburg versprochen, sich für den Friedhof einzusetzen. Geplant sind unter anderem ein Zaun sowie Polizeipatrouillen damit es „ein würdiger Ort bleibt“.

Autor: Łukasz Biły

Unsere Organisationen