Veröffentlicht am 10 Mai 2016, 09:44

Woiwodschaft Schlesien stellt Mittel für nationale Minderheiten zur Verfügung

Am 7. Mai fand in Lubowitz die Delegiertenversammlung der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen in der Woiwodschaft Schlesien (SKGD) statt. Vorsitzender Marcin Lippa sprach über Erfolge und Herausforderungen, die seinen Verein erwarten.

Die Versammlung war eine Fortsetzung der Wahlversammlung, die im November des letzten Jahres stattfand. Im ersten Teil  hat man sich vor allem mit der Annahme der Bilanzen und Berichte befasst.

Während der Versammlung hat sich Vorsitzender Marcin Lippa auch auf den Herausforderungen für die nächsten Monate aber auch auf den Erfolgen der letzten Monate konzentriert. Wie er in einem Gespräch mit uns sagt, waren für die SKGD im letzten Jahr die Wahlen in den Strukturen eine wichtige Zeit.  In deren Kontext will sich die Gesellschaft noch stärker für die kleineren Ortsgruppen der deutschen Minderheit engagieren. Diese Ortsgruppen leben oftmals in Diaspora und können Probleme mit der Tätigkeit haben.

Marcin Lippa hat ebenfalls die Wichtigkeit der letzten beiden Jubiläumsjahre zum Ausdruck gebracht. 2015 hat die SKGD den Opfern der Oberschlesischen Tragödie gedacht, in diesem Jahr hingegen will sie sich in die Feierlichkeiten des 25-Jubiläums des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages sowie des Verbandes der deutschen Gesellschaften (VdG) engagieren.

Eine gute Information ist auch für die Deutschen aus der Woiwodschaft Schlesien, die Teilnahme an den diesjährigen „Ratiborer Tagen” sowie die Tatsache, dass das Marschallamt der Woiwodschaft Schlesien zum ersten Mal Mittel für Projekte nationaler Minderheiten in diesem Jahr zur Verfügung stellen wird.

An der Delegiertenversammlung nahm auch der VdG-Vorsitzende Bernard Gaida teil.

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