Veröffentlicht am 28 Februar 2017, 12:22

Höchste Zeit für zweisprachigen Unterricht

Jede Minderheit in Polen kann nach geltenden Vorschriften in öffentlichen Schulen einen Unterricht in zwei Sprachen in Anspruch nehmen. Der zweisprachige Unterricht ist ein Privileg auch für die Kinder der deutschen Minderheit. Ob er jedoch in Ihrer Schule angeboten wird, hängt direkt von den Eltern ab. Sie sind nämlich diejenigen, die diesen Unterricht bei ihrer Schulleitung beantragen können.

Wenn Sie der Meinung sind, Ihr Kind könnte auch zweisprachig lernen oder auch wenn Sie von den Vorteilen der Zweisprachigkeit noch nicht überzeugt sind, beraten wir Sie gerne und informieren über alle Möglichkeiten, wie man zweisprachigen Unterricht in Ihrer Schule oder im Kindergarten organisiert.

Jeder DFK und jede Organisation der deutschen Minderheit kann dabei eine wichtige Rolle spielen und die Eltern und ihre Kinder effektiv unterstützen. Der erste Schritt auf dem Weg zur Zweisprachigkeit kann auch ein Treffen mit den Eltern sein, die in einem lokalen DFK zusammenkommen und gemeinsam über weitere Vorgehensweise entscheiden.

Das Treffen mit den Eltern kann von jedem DFK organisiert werden. Zu dem Treffen kann ein DFK auch Fachleute, Deutschlehrer und Schulleitung einladen. Der VdG kann auch seinen Bildungsberater entsenden. Zusammen kann man sich in so einem Gremium beraten, wie die lokale Schule oder auch der Kindergarten zweisprachigen Unterricht anbietet, organisiert und durchführt.

Vor dem Treffen empfehlen wir, unter den Eltern Infomaterial über Zweisprachigkeit zu verteilen. Dazu kann man auch unsere Infobroschüre gut gebrauchen. Auf der Rückseite der Broschüre kann jeder DFK seine Kontaktdaten und den Termin des Treffens eintragen. Die Broschüre im PDF-Format in der polnischen Sprachfassung zum Downloaden finden Sie in der Anlage. 

Falls Sie Fragen haben, rufen Sie uns an. Unser Bildungsberater steht jedem DFK und den Eltern gerne zur Verfügung.

Autor: Ryszard Karolkiewicz

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