Veröffentlicht am 11 März 2013, 10:39

Der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen

Der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen ist die Dachinstitution aller Organisationen der deutschen Minderheit in Polen. Ziel des VdG ist es vor allem eine Repräsentation aller Mitglieder der deutschen Minderheit in ganz Polen auf verschiedenen Ebenen darzustellen. Der VdG soll die gemeinsame Stimme all derer Deutschen in Polen sein, die sich entschlossen haben in Organisationen zu vereinigen. Außerdem gehört es zu den Aufgaben des VdG die verschiedenen Gesellschaften organisatorisch zu betreuen, sowie die finanziellen Mittel zu verwalteten. Wichtig ist auch die Pflege der Interessen der DMi in Kontakten sowohl mit der polnischen als auch mit der deutschen Regierung. Inzwischen hat sich der VdG zu einer Organisation entwickelt, die außer den oben genannten Aufgaben auch intensive Kultur, Bildungs und Medienarbeit macht.

Mitglieder des VdG sind nicht einzelne Personen, sondern Regionalorganisationen, in denen sich einzelne DFK’s vereinigen. Zusammenfassend gibt es ungefähr 500 Organisationen der DMi in Polen. Hauptsächlich sind das Organisationen aus dem Oppelner Schlesien, der Woiwodschaft Schlesien, Großpolen, Ermland und Masuren, Niederschlesien, Lodsch und Pommern. Die Mitglieder des VdG werden in drei Kategorien aufgeteilt: Ständige Mitglieder (Regionalorganisationen), Assoziierte Mitglieder und selbständige Organisationen (Nicht in Regionalverbänden vereinigt).

Die Geschichte des VdG begann Anfang der neunziger Jahre, als man sich in Anbetracht der immer größeren Zahl der sich zusammenschließenden Regionalorganisationen der deutschen Minderheit entschlossen hat einen Dachverband zu gründen, der eine politische Stimme in Kontakten mit den Regierungen von Polen und Deutschland sein sollte. Mit diesem Ziel wurde der „Zentralrat der Deutschen” durch wichtige Persönlichkeiten der deutschen Minderheit dieser Zeit gegründet. Diese Organisation wurde dann ein Jahr später in den Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften umgewandelt. Die wichtigste repräsentierende Person des VdG ist der Vorsitzende des Vorstandes. Ab 1991 waren dies: Georg Brylka, Gerhard Bartodziej, Fryderyk Petrach und Henryk Kroll. Heute ist der Vorsitzende der aus Guttentag stammende Unternehmer Bernard Gaida.

Der Verbandsrat ist die höchste Instanz des VdG. Zwischen den Sitzungen des Verbandsrates trifft der Vorstand die laufenden Entscheidungen. Gemäß der Satzung des VdG werden Mitglieder des Vorstandes aus Delegieren der Regionaldachverbände gewählt.

Den Vorstand des VdG finden sie hier.

Zu den Mitarbeitern des VdG gelangen sie hier.

Kommentare

  • Martin Schulz Hinzugefügt: Freitag, 29. Januar 2016 22:03

    Ich möchte gern der Deutschen Minderheit in Danzig eine Spende für die Kultur-, Sprach- und Jugendarbeit zukommen lassen und habe an die im Internet angegebene e-Post-Adresse und auch per Briefpost an das Büro des Bundes der Deutschen Minderheit in Danzig geschrieben, aber leider keinerlei Antwort erhalten. Können Sie den Kontakt vermitteln oder sonst die Spende für den genannten Zweck der gesamten Deutschen Minderheit in Polen entgegennehmen?

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