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Łukasz Malkusz

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Die Minority SafePack Initiative im Zentrum des Geschehens

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Nach der offiziellen Eröffnung des FUEN-Kongresses wurde eine Diskussion über die Minority SafePack Initiative durchgeführt.

FUEN-Präsident Lorant Vincze deutete an, dass nicht nur die Unterschriftensammlung an sich eine Herausforderung ist, es sollten auch ein Team und eine Strategie zur Unterstützung der Aktion gegründet werden. Präsident des Komitees der Initiative Hans Heinrich Hansen erinnerte an die Verhandlungen mit der Europäischen Kommission und deutete darauf, dass es betreffend des Minority Safepacks eine positive Stimmungsänderung gab. Präsident der Demokratischen Allianz der Ungarn in Rumänien Hunor Kelemen versprach ein starkes Engagement der Ungarn in Rumänien und kündigte sogar an, dass diese Minderheit bereit ist 250 000 Unterschriften zu sammeln. Rechtsexperte der Initiative Thomas Hieber stellte die nächsten Schritte vor, die nach der Unterschriftensammlung durchgeführt werden, und Frank de Boer erklärte die technischen Details dazu.  

VdG-Vorstandsvorsitzender und AGDM-Sprecher Bernard Gaida versicherte über die Mitarbeit der Deutschen in Polen und Europa:

Die Initiative wird bei der Verbandsratssitzung des Verbandes deutscher sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen präsentiert. Es wird auch eine polnische Übersetzung vorbereitet, damit alle nationale und ethnische Minderheiten im Lande an der Unterschriftssammlung teilnehmen können.

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  • Publiziert in VdG

FUEN Kongress 2017 – offizielle Eröffnung

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In Klausenburg wurde heute der 62. FUEN-Kongress eröffnet. Vom Anfang an steht dabei die Minority SafePack Initiative im Vordergrund.

Lorant Vincze sprach zunächst über die Probleme und Schwerpunkte, die für die Minderheiten in ganz Europa wichtig sind, Einzelheiten erläuterte er dabei am Beispiel der ungarischen Minderheit in Rumänien. Auch die Rolle der FUEN bei der Arbeit an Lösungen wurde von ihm anerkannt:

FUEN ist heute nicht mehr nur eine gewöhnliche Nichtregierungsorganisation, es ist eine Organisation die internationale Impulse setzt. Die Minority SafePack Initiative macht Geschichte als erste Bürgerinitiative, die von der Europäischen Kommission registriert wurde.  

Vincze bedankte allen, die dieses möglich gemacht haben, sprach aber auch kommende Herausforderungen an, denn jetzt müssen für die Initiative 1 000 000 Unterschriften gesammelt werden. Es werden dabei auch Partner gebraucht, damit der Schutz der Minderheitenrecht nicht nur ein Slogan bleibt.

Diesen Standpunkt bestätigte auch Präsident des Demokratischen Forums der Ungarn in Rumänien Hunor Kelemen, der der Meinung ist, dass die Recht der Minderheiten eine Sache der Europäischen Union ist. Radu Nebert aus der Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien betonte die gute Situation der Deutschen im Lande, betonte aber auch, dass die Zusammenarbeit mit anderen Minderheiten eine Bereicherung für den ganzen Kontinent sein wird. Das Wort ergriffen unter anderem auch Präsident der armanischen Gemeinschaft in Rumänien Constantin Damov, rumänischer Staatssekretär Aledin Amet und ungarischer Staatssekretär Arpad Janos Potapi.

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Ein Gruβwort des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk wurde von der FUEN-Vizepräsidentin Olga Martens vorgelesen. Koschyk betonte in seinem Brief die wichtige Rolle der FUEN:

Zum Schutz der nationalen Minderheiten in Europa und der von diesen gesprochenen Minderheitensprachen trägt die vielfältige Arbeit der FUEN bei. Hierzu zählt nicht zuletzt die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten in der FUEN, in der 21 Selbstverwaltungsorganisationen deutscher Minderheiten fruchtbar zusammenwirken.

Die Deutsche Minderheit in Polen wird beim Kongress durch Bernard Gaida, Peter Hober und Łukasz Malkusz repräsentiert.

  • Publiziert in VdG

62. FUEN Kongress tagt in Klausenburg

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Zwar ist die offizielle Eröffnung erst für morgen früh eingeplant, traditionell fand aber bereits am Vorabend der Mnderheitenmarkt statt.

Die Vertreter der Mitgliederorganisationen und Gäste wurden zunächst vom FUEN-Vorsitzenden Lorant Vincze begrüβt. Das Ziel des Abends stellte jedoch die Gastgeberin des Kongresses, Präsident der lokalen Organisation der Demokratischen Union der Ungarn in Rumänien, Anna Horvath vor:

Beim Kongress werden wir auf wichtige Fragen antworten: Wieso brauchen die Minderheiten Weitere Rechte? Und wieso sollen diese Rechte auf Europäischer Ebene geregelt werden? Davor sollen wir aber die Gelegenheit nutzen uns einander kennenzulernen und miteinander Zeit zu verbringen.

Horwath sprach auch über die Rolle von Klausenburg in der Geschichte der Minderheiten in Europa:

Es ist eine einzigartige Stadt, man sagt sie hat so viele Gesichter, wie sie Bewohner hat. Klausenburg ist Siebenbürgen in Miniatur. Genau hier, wurde vor Jahrhunderten zum ersten Mal in Europa Religiöse Toleranz und Gleichheit eingeführt.

Danach erzählten die Kreisrat Präsidenten Rumänischer Kreise über ihre Multikulturelle Heimat. Sandor Tamas aus dem Covasna Kreis stellte Die Szekler und das Szeklerland vor. Csaba Borboly aus dem Hargitha Kreis erzählte über die Natur des Szeklerlandes und die Regionalen Produkte. Ferenc Peter (Mures Kreis) berichtete über die Vertretung der nationalen Minderheit in der Selbstverwaltung. Sandor Pasztor (Bihor) sprach über die Herausforderung Kultur und Sprache Heutzutage zu erhalten. Schließlich erzählte Csaba Pataki (Satu Mare) darüber, wie die Beziehungen mehrerer nationaler Minderheiten innerhalb einer Region funktionieren.

Einen kulturellen Musik- und Tanzauftritt bat eine Gruppe der Szekler in traditionellen Trachten. Letztendlich war der Abend auch eine Gelegenheit zum Kennenlernen, Gedankenaustauch und probieren von traditionellen Produkten der jeweiligen Minderheiten.

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Der offizielle Teil des Kongresses wird Morgen (Donnerstag) um 9 Uhr eröffnet.

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Einladung zur Konferenz

St. John Cathedral Church in Wrocław 18th cent

Der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen organisiert vom 26.05. bis 28.05.2017 im Hotel Haston in Breslau (ul. Irysowa 1-3, 51-117 Wrocław) eine Konferenz zum Thema „500 Jahre Reformation. Reformation in Schlesien Pommern und Preußen” und möchte Sie dazu herzlich einladen. Unter diesem Tagungstitel wird von namenhaften Referentinnen und Referenten die Reformation beleuchtet und insbesondere Detailaspekte anschaulich herausgearbeitet. Abgerundet wird die Konferenz durch einen Ausflug zu den Jubiläumsfeierlichkeiten der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft nach Waldenburg. 

Im Anhang finden Sie das vorläufige Programm der Konferenz in der deutschen und polnischen Sprachversion und das Formular der TeilnahmebestätigungFür Rückfragen steht Ihnen seitens des VdG Frau Monika Wittek, Tel.: 77/4538507, 602 263 655,  e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  gerne zur Verfügung.

Die Konferenz wird aus den Mitteln des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland und des Ministerium des Innern und Digitalisierung realisiert.

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