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Anna Hermasz

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Stellungnahme des Vorstand des Bundes der Jugend der Deutschen Minderheit

Stellungnahme des Bundes der Jugend der Deutschen Minderheit in Polen (BJDM) in Bezug auf die Einweihung eines Gedenksteines für Gefallene der beiden Weltkriege, der in Beuthen am 17.11.2019 enthüllt wurde.

Oppeln, den 19.11.2019

Der Bund der Jugend der Deutschen Minderheit (BJDM) äußert sich im Folgenden zum Gedenkstein, der in Beuthen/Bytom für Gefallene der beiden Weltkriege errichtet wurde.
Die Idee der Errichtung eines Gedenksteins wurde vom Herrn Tylikowski im Vorfeld niemals erwähnt, in keinerlei Weise mit dem Vorstand des Bundes der Jugend der Deutschen Minderheit abgesprochen oder konsultiert und war diesem deswegen gänzlich unbekannt. Die Nutzung des Namens unserer Organisation auf dem Gedenkstein war somit nicht legitimiert.

Der Vorstand und das Büro des BJDM sind völlig überrascht worden und erfuhren mit Entsetzen aus den sozialen Medien von der Errichtung eines solchen Gedenksteines mit einer solchen Inschrift.

Der Vorstand des BJDM wusste zu keiner Zeit über den privaten Kontakt des Herrn Tylikowski zu den genannten politischen Organisationen und Gruppierungen der „Jungen Alternative“ und der „Jungen Nationalisten“ sowie über seine private Anfrage an diese bezüglich einer finanziellen Unterstützung seines Vorhabens. Der BJDM als Organisation distanziert sich entschieden von den Kontakten des Herrn Tylikowski und von den genannten Organisationen im Allgemeinen.

Die gesamte Angelegenheit war ein absoluter Alleingang des Herrn Tylikowski. Sie wird schnellstmöglich im Vorstand des BJDM zur Debatte stehen und mit Sicherheit werden aus ihr verlässliche Konsequenzen gezogen.

Der BJDM verschreibt sich vollständig der Völkerverständigung, dem guten freundschaftlichen und nachbarschaftlichen Verhältnis zwischen Polen und Deutschen und nimmt klar und deutlich Abstand von allem, was dieses zu beschädigen versucht.
Der BJDM war und ist parteipolitischer Neutralität verpflichtet und wird dies auch in Zukunft sein.

Im Namen des Vorstands des Bundes der Jugend der Deutschen Minderheit

Katrin Koschny
Vorsitzende des Bundes der Jugend der Deutschen Minderheit in Polen

Download:

  • Publiziert in Jugend

Gedenkstunde zum Volkstrauertag

Am 17. November 2019 wurde in Deutschland der Volkstrauertag begangen. Dieser „stille Feiertag” erinnert an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Er wurde in Deutschland 1919 eingeführt und wird seit 1952 zwei Wochen vor dem ersten Advent begangen.

An diesem Tag fand traditionell die zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag im Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Berlin statt, die vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge veranstaltet wurde.

Wolfgang Schneiderhan, Präsident des Volksbundes, eröffnete mit der Begrüßungsansprache die Veranstaltung. Die Gedenkrede hielt Dr. Rafał Dutkiewicz, der ehemalige Stadtpräsident von Breslau, in der zentralen Gedankversammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Parlamentsaal des Reichstagesgebäundes. Das Totengedenken sprach Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, im Plenarsaal des Deutschen Bundestages.

Der Inhalt des Totengedenkens von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier lautet:

Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.

Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.

Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind.

Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten, und teilen ihren Schmerz.                               

Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.

 

Im Anhang präsentieren wir eine Gedenkrede von Dr. Rafał Dutkiewicz und eine Begrüßungsansparche von Wolfgang Schneiderhan:

Aus diesem Anlass haben u.a. die Mitglieder der deutschen Minderheit des DFK Gross Borek und DFK Guttentag zum Volkstrauertag allen Opfern des Krieges gedacht. Die Gedenkveranstaltung des DFK Guttentag fand in der Kapelle statt. Herr Piotr Gaida, Vorsitzender des DFK Guttentag, hat eine zweisprachige Ansprache gehalten. Die Versammelten haben für die Gefallenen und alle Kriegsopfer, auch für die Opfer der späteren Gewalttaten das "Vater unser" gebetet. Um 18:00 Uhr fand in der DFK-Geschäftsstelle in Guttentag der zweite Teil der Gedenkveranstaltung mit einer Filmvorführung über das Lager in Lamsdorf statt.

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Fotos: Bernard Gaida, Facebook

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Fotos: Orkiestra Dęta Borki Wielkie-Boreckie Towarzystwo Muzyczne, Facebook. Volkstrauertag in Gross Borek (Borki Wielkie)

Quelle:

https://www.volksbund.de/volksbund-volkstrauertag

https://www.dw.com/pl/niemcy-nigdy-wi%C4%99cej-nienawi%C5%9Bci-i-wojny/a-51286121

https://www.morgenpost.de/vermischtes/article215798609/Volkstrauertag-2019-Bedeutung-Termin-Tanzverbot-Ursprung.html

http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/DE/Frank-Walter-Steinmeier/2019/11/191117-Volkstrauertag.html?nn=9042544

https://www.volksbund.de/meldungen/aktuelles-artikel/news/ich-glaube-an-die-freundschaft-zwischen-polen-und-deutschland.html

 

Einladung zur Konferenz Deutsch hat Bedeutung

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Spezifik der Oppelner Region hat zur Folge, dass sich diese zu einem attraktiven Standort entwickelt, was Wirtschaft, Investition und Kultur betrifft. Die Nähe zu strategischen Verkehrsadern sowie die Anwesenheit der deutschen Minderheit haben zur Folge, dass viele Firmen   mit ausländischem Kapital ihre Niederlassungen in der Region platzieren. Die Kenntnis der deutschen Sprache stellt einen zusätzlichen Vorteil dar und macht das Potenzial der Bewohner der Region aus. Diesen Gegebenheiten entgegenkommend veranstalten das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, das Goethe-Institut Krakau und die Deutsche Bildungsgesellschaft eine Konferenz mit dem Titel „Deutsch hat Bedeutungim Marschallamt der Wojewodschaft Oppeln (Sala Orła Białego) am 23.11.2019 (Samstag) um 11:00 Uhr.

An der Konferenz wird Naomi Shafer, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Mehrsprachigkeit in Freiburg (Schweiz) teilnehmen, welche wissenschaftliche Aspekte zur Bildung im Bereich deutsche Sprache vorstellen und ein Einführungsvortrag halten wird.

An der Podiumsdiskussion werden Dr. Jarosław Bogacki, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für germanistische Philologie der Universität Oppeln, Marian Siwon, Vorstandsvorsitzender der Firma Multiserwis aus Krappitz sowie Vertreter der Schlesischen Handelskammer teilnehmen.

Indem wir diese Veranstaltung organisieren, möchten wir das Potenzial verdeutlichen, welches in der Vermittlung der deutschen Sprache steckt sowie Entwicklungsperspektiven aufzeigen, welche diese mit sich bringt.

Während der Veranstaltung werden Sie an Informationsständen die Möglichkeit haben, das Angebot unterschiedlicher Organisationen kennenzulernen, die auf dem Gebiet der deutschen Sprache tätig sind.

Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme ein.

Bei Fragen steht Ihnen Frau Martyna Halek gerne zur Verfügung Tel. 77 4025105, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Mit freundlichen Grüßen,

Lucjan Dzumla, Generaldirektor HDPZ

Roland Schmidt, stellv. Institutsleiter, Leiter der Spracharbeit

Waldemar Gielzok, Vorsitzender Deutsche Bildungsgesellschaft

 

PROGRAMM

Konferenz „Deutsch hat Bedeutung”

Termin: Samstag. 23.11.2019

Ort: Marschallamt der Woiwodschaft Oppeln

11.00             Begrüβung der eingeladenen Gäste

 11.15              Vortrag von Dr. Naomi Shafer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mehrsprachigkeit in Freiburg (Schweiz) 

11.50              Podiumsdiskussion „Deutsch hat Bedeutung” Vorstandvorsitzender, Generaldirektor der Firma Multiserwis

Dr Jarosław Bogacki, Assistenzprofessor am Institut für Linguistik der Deutschen Philologie an der Universität zur Oppeln, Koordinator des ERASMUS Programms 

 Vertreter der Schlesischen Handelskammer

13.15                Filmvorführung  

13.20                Abschluss

Während der Veranstaltung werden Informationstische aufgestellt sein.

Download:

                         

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Das Finale des Projekts „Jugendbox” 2019

Am 23. November 2019 und am 24. November 2019 um 11.00 Uhr findet im Kulturhaus Oberglogau das Theaterfestival in der deutschen Sprache - Finale des Projekts „Jugendbox”, statt. Wir laden ganz herzlich ein!

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Im Programm des Theaterfestivals Aufführung der Theaterstücke der Jugendgruppen aus dem:

23. November 2019 – 11 Uhr

  1. DFK Zülz - Betreuung: Herr Marek Dziony
  2. DFK Oberglogau - Betreuung: Herr Tomasz Cuber
  3. DFK Tost - Betreuung: Frau Aleksandra Kupczyk
  4. DFK Broschütz - Betreuung Frau Agata Makiola

Ab ca. 17.00 Uhr Stadtspiel für die Jugendlichen „Das Labyrinth des Grafen Oppersdorff“.

24. November  2019 – 11 Uhr

DFK Proskau - Betreuung: Frau Helena Kowol

DFK Lonschnik - Betreuung: Frau Dorota Haberecht

DFK Oberglogau Glatz - Betreuung: Frau Helena Bilecka – Sołtysik

 

Ab ca. 15.30  eine Theatervorstellung (Überraschung) für alle Teilnehmer.

 

Moderation

Koordinator des Projekts „Jugendbox”

Romana Janik

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Dieses Projekt wurde gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat der Bundesrepublik Deutschland durch den Verband der Deutschen Gesellschaften in Polen.

 

  • Publiziert in Jugend
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